Mein Terra-Preta-Projekt in Lichtenberg

Als Berliner Pflanze ist mir meine Heimatstadt sehr wichtig und ich will hier noch viele Jahre glücklich und zufrieden leben. Um den hiesigen, zahlreichen Grünflächen etwas Gutes zu tun, bin ich auf die Idee gekommen, ein Berliner Terra Preta Projekt zu beginnen.

Projektidee: Mit Terra Preta(-Substrat) will ich eine begrenzte Grünfläche ‚düngen‘ und dann beobachten, wie sich der Boden im Vergleich zum umliegenden, unbehandelten Boden entwickelt. Diese Folgen könnten auftreten:

  • Die Menge, Vielfalt und auch die Blattmasse der Pflanzen nimmt zu
  • Der Boden speichert mehr Wasser
  • Die Anzahl an Bodenlebewesen nimmt zu
  • der Humusgehalt im Boden nimmt zu

Durch die Pflanzenkohle wird zusätzlich während des Vererdungsprozesses noch CO2 gebunden, was mit dem Ziel des Berliner Senats, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen, übereinstimmt.

Mittlerweile warte ich noch auf die Zusage der Grünflächenverwaltung meines Bezirks, um Terra Preta auf einer Grünfläche auszubringen. Ich selbst habe unter meinen eigenen Erfahrungen mit Terra Preta bereits beschrieben, dass in der Stadtwohnung ohne eigenen Garten sich die Herstellung von Terra Preta nicht ganz so einfach gestaltet.

Der Tierpark Berlin hat ein eigenes Projekt namens Carbo TIP, bei dem mit Pflanzenkohle vesetzte, fruchtbare Erde hergestellt wird.

Vielleicht kann ich mit den Menschen aus diesem Projekt in Kontakt treten und sie geben mir eine gewisse Menge an Terra Preta. Natürlich reicht eine einmalige Behandlung des Bodens auch nicht aus, weswegen ich fortgesetzt dabei bleiben werde, auch selbst Terra Preta mit meinen Möglichkeiten herzustellen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, Terra Preta zu kaufen, es gibt mittlerweile zahlreiche Hersteller, die ihre Terra Preta anpreisen. Die Preise sind im Vergleich zu normaler Blumenerde aus dem Bau- oder Pflanzenmarkt ganz schön saftig und es scheint auch unterschiedliche Herstellungsmethoden zu geben. Ich bin da noch in der Recherche.

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